Technische Details
kmLinux basiert auf einer Standarddistribution der Firma SuSE (SuSE-9.1). Das
Betriebssystem und alle Anwendungsprogramme sind bereits konfiguriert und
befinden sich in komprimierter Form in zwei Dateien. Das Setup-Programm
entpackt diese Dateien und kopiert deren Inhalt auf die Festplatte. Für kmLinux
werden auf der Festplatte zwei Partitionen benötigt. Der
Partitionierungsprozess erfolgt automatisch.
kmLinux kann auf jeder IDE-Festplatte installiert werden. Grundsätzlich gibt es
immer die Möglichkeit, die komplette Festplatte nur für kmLinux zu verwenden.
Befindet sich bereits Windows auf der Festplatte und soll auch als alternatives
Betriebssystem dort verbleiben, so kann das Setup-Programm von kmLinux
versuchen, eine vorhandene Windowspartition zu verkleinern. Dazu werden alle
Windowspartitionen auf freien Speicherplatz untersucht. Wird eine Partition mit
genügend freiem Speicher gefunden, wird diese ohne Datenverlust
verkürzt. Für die Betriebssystemauswahl wird in diesem Fall automatisch ein
Boot-Manager installiert.
kmLinux verwendet das Reiser-Dateisystem. Einer der Hauptvorteile dieses
Dateisystems ist der sehr viel schnellere Dateisystemcheck, falls einmal ein Rechner
nicht ordnungsgemäß heruntergefahren wurde. Das ist gerade für den Schulbetrieb
außerordentlich hilfreich.
Da kmLinux auf einer SuSE-Distribution aufbaut, können alle Systemeinstellungen
komfortabel mit Hilfe des Programms "YaST2" geändert werden.
Grundkonfiguration
- automatische Mauserkennung
- automatische Erkennung der Grafikkarte
- automatische Erkennung eines IDE-Brenners
kmLinux verfügt, wie jedes andere Linuxsystem auch, über volle
Netzwerkfähigkeit. Da kmLinux jedoch in erster Linie als Desktopsystem angelegt
ist, sind die verschiedenen Netzwerkdienste nicht vollständig konfiguriert.