Programmiersprache Pascal

Software-Lebenszyklus

Software Software unterliegt dem allgemeinen Lebenszyklus von Anwendungssystemen: Mögliche Blickwinkel auf Software
Die Entwicklung von Software sollte gesehen werden als Teil des allgemeinen Prozesses zur Lösung von Problemen (Problemlösungsprozeß):

Das sogenannte klassische Software-Lebenszyklus-Modell hebt die notwendigen Schritte bei der Software-Entwicklung und ihre prinzipielle Reihenfolge hervor:

Prozesse        Phasen          Teilphasen
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Entwicklung     Analysieren
                Entwerfen       Fachlich-logisches Entwerfen
                                Programmtechnisches Entwerfen
                Implementieren
                Testen
                Fertigstellen   Bereitstellen
                                Erproben
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Anwendung       Einführen
                Betreiben
                Warten
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Eine oft verwendete Veranschaulichung für das klassische Software-Lebenszyklus-Modell ist das Wasserfall-Modell:

Die Qualität des Software-Produkts wird wesentlich durch die frühen Phasen bestimmt, deren Bedeutung häufig unterschätzt wird.

Siehe auch: Aufwand im Software-Lebenszyklus

Das klassische Software-Lebenszyklus-Modell weist eine Reihe von Mängeln auf:

Das Spiral-Modell spiegelt dies besser wieder:

Hier ein anderes "modernes" Modell, daß auf die Bedeutung der Dokumentation der Entwicklungsprozesse über den gesamten Lebenszyklus hinweg hinweist:

Das nachfolgende Modell hebt einen anderen Aspekt hervor:
Software als Gegenstand und Hilfsmittel der Modellierung:

Im Zusammenhang mit der Entwicklung und Nutzung von Software werden oft die sogenannten Murphy'schen Gesetze zitiert:

  1. Die Dinge sind komplexer als sie scheinen !
  2. Die Dinge brauchen länger als erwartet !
  3. Die Dinge kosten mehr als vorgesehen !
  4. Wenn etwas schiefgehen kann, so geschieht es !
Callahans Anmerkung: Murphy war ein Optimist !



P. Böhme, 16.09.1996