Programmiersprache Pascal

Teilbereichsdatentypen

Teilbereichsdatentypen erlauben es, den Wertebereich von ordinalen Datentypen durch Angabe eines Intervalls einzuschränken, wobei andere Eigenschaften des Basisdatentyps erhalten bleiben.

Ein Teilbereichsdatentyp wird wie folgt deklariert:

  TYPE name = wert_min .. wert_max;
wert_min und wert_max sind Werte eines Basisdatentyps.
Als Basisdatentyp kommen in Frage: Die genannten Basisdatentypen sind ordinal, der entstehende neue Datentyp ist somit ebenfalls ordinal.

Für wert_min und wert_max sind Literale oder symbolische Konstanten angebbar. Gegebenenfalls können auch Ausdrücke angegeben werden, die zur Übersetzungszeit auswertbar sind.

Es muß gelten:

  wert_min <= wert_max
Operatoren

Anwendbar sind alle Operatoren, die für den Basisdatentyp zulässig sind.

Standardfunktionen

Anwendbar sind alle Standardfunktionen, die für den Basisdatentyp zulässig sind.

Achtung:
Es ist nicht bei jedem Programmiersystem gesichert, daß die Zuweisung von Werten außerhalb des fixierten Teilbereichs zur Programmlaufzeit signalisiert wird.
Gegebenenfalls läßt sich das Verhalten im Fehlerfall durch Compileroptionen steuern.
Die explizite Zuweisung unzulässiger Werte im Quelltext sollte der Compiler jedoch in jedem Fall zurückweisen.

Turbo Pascal

Die Compileranweisung $R steuert die Bereichsüberprüfung von Teilbereichstypen.

Beispiele:

  TYPE monate = 1 .. 12;
       a2f = 'a' .. 'f';

       arbeitstage = (montag, dienstag, mittwoch, donnerstag, freitag);
       dido = dienstag .. donnerstag;


P. Böhme, 09.08.1995